Sehr geehrte Damen und Herren,
heute hat der GKV-Spitzenverband seinen fünften Bericht über die Entwicklung der Versorgung mit Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) in der gesetzlichen Krankenversicherung an den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Der Bericht, der den Zeitraum vom 1. September 2020 bis 31. Dezember 2025 abdeckt, stützt sich auf Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenkassen und beschränkt sich dabei im Wesentlichen auf die mit der Inanspruchnahme von DiGA entstehenden Leistungsausgaben – ohne diese in den Kontext einer qualitativen Versorgungsanalyse zu stellen. Diese isolierte Betrachtung führt zwangsläufig zu einer unvollständigen ökonomischen Bewertung mit stark negativen Einfärbungen, die den hohen Stellenwert von DiGA für die Zukunftsfähigkeit der Gesundheitsversorgung unterschlagen. Darauf weist die eurocom hin.
Geschäftsführerin Oda Hagemeier, erklärt: „Wir sehen es als dringend geboten, Digitale Gesundheitsanwendungen als Bestandteile einer Versorgungskette gesamtökonomisch zu betrachten und dabei ihre Systemwirkung und patientenrelevante Aspekte einzubeziehen. Denn indem DiGA als orts- und zeitunabhängige sowie evidenzbasierte Therapieoption Versorgungslücken schließen und Patientensouveränität stärken, haben sie einen Mehrwert für Patient und Gesundheitssystem: Sie halten Versorgung aufrecht – trotz knapper finanzieller und personeller Ressourcen. Die im Berichtszeitraum 1,9 Mio. Verordnungen von inzwischen 58 DiGA sprechen für sich: Die zertifizierten Medizinprodukte mit nachgewiesenem positivem Versorgungseffekt sind etabliert und genießen eine hohe Akzeptanz. Das sollte sich in einer ganzheitlichen Betrachtung und in einem angemessen regulierten zügigen Marktzugang widerspiegeln.“
Lesen Sie mehr dazu in unserer Pressemitteilung.
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Pressekontakt
Antje Schneider, eurocom e. V. – European Manufacturers Federation for Compression Therapy and Orthopaedic Devices
Reinhardtstraße 15, D – 10117 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 – 25 76 35 063, mobil: +49 (0) 1 76 – 61 33 07 60,
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